Alt-Botschafter Varga: Bringt Wadephul den Bundespräsidenten auf die Anklagebank?

Im Schatten der Feierlichkeiten in Moskau am 9. Mai und am selben Tag in Lwiw in der Ukraine unterzeichneten 20 Außenminister der EU sowie aus der Ukraine eine Erklärung zur Einrichtung eines Sondertribunals gegen die Verantwortlichen der russischen Aggression in der Ukraine. Diese Initiative macht ein rasches Ende des Krieges noch unwahrscheinlicher.

Tino Eisbrenner in Moskau: „Wir haben keine Sekunde für den Frieden zu verlieren“

er „Friedensberichterstatter“ und Songpoet Tino Eisbrenner ist nun auch in Russland auf Russisch zu lesen. Sein neues Buch „Schurawli“ stellte er in Moskau am Rande der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland vor. Wir begleiteten ihn auf seiner Reise, die neben einer Konferenz bei TASS auch eine Veranstaltung zum 70. Jahrestag des Warschauer Vertrages und eine Kranzniederlegung mit russischen Veteranen umfasste.

Stimmen aus Ungarn: Merz – Vom ewigen Verlierer zum gescheiterten Kanzler?

Der neue deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz versucht, mit einem harten Russland-Kurs und der Nutzung des Ukraine-Krieges als Hebel, europäische Führung zurückzugewinnen und die deutsche Wirtschaftskrise zu lösen. Merz setzt damit Deutschland und die EU einem hohen Risiko aus und könnte sich selbst als ewigen Verlierer der deutschen Politik etablieren.

„Liebe ohne Grenzen“ – ein deutsch-russisches „FriedensLiebeslied“

Ein Lied als Brücke zwischen zwei Welten, eine Melodie gegen Mauern und Misstrauen. Vlad Melanhorny, ein russischer Informatiker in Deutschland, fand in der Liebe die Worte, die ihm in seiner Muttersprache fehlten, und in dem Berliner Chansonsänger Boris Steinberg einen Seelenverwandten. Gemeinsam schufen sie „Liebe ohne Grenzen“, ein deutsch-russisches „FriedensLiebeslied“, das mehr ist als nur Musik – ein mutiges Statement in einer Zeit, in der Gräben tiefer scheinen denn je.

„Ungarn aus erster Hand“

Von Éva Péli „Ungarnreal“: Kulturhistorikerin Irén Rab entführt in die Vergangenheit und korrigiert das verzerrte Ungarnbild der Deutschen. Eine Buchrezension „Kein anderes Land der europäischen Union wird von Politik und Medien in Deutschland derart massiv kritisiert wie Ungarn, häufig unsachlich, verletzend, diffamierend“. Das schreibt der Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Papke, …

„Einen Weltkrieg mit Atomwaffen unter allen Umständen verhindern!“ – Exklusiv-Interview mit Dmitri Trenin

September 2024: Russland kann sich nirgends hin zurückziehen, weil der Westen einen existenziellen Kampf gegen es führt. Diesen will Moskau intelligenter führen als zu Zeiten der Sowjetunion. In einem Interview erläutert der renommierte russische Politikwissenschaftler, Dmitri Trenin die maßgeblichen russischen Ansichten über die Fortsetzung des Krieges und die möglichen Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahlen.

„Friedensberichterstatter“ und Songpoet Tino Eisbrenner: „Der Frieden beginnt dort, wo das Schießen aufhört“

Tino Eisbrenner

Juni 2024:„Nachdem alle Brücken nach Russland abgerissen wurden, bleibt noch eine offen – die der Kunst.“ Für den Songpoet Tino Eisbrenner ist der Krieg in der Ukraine kein Grund, nicht nach Russland zu fahren. Für ihn ist er dagegen Motiv, sich als Mitbegründer der Initiative „Frieden statt Krieg“ noch stärker für Frieden und Verständigung zu engagieren.

Steve Witkoff, Trumps Schattenaußenminister

Der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff, zuständig für Gespräche mit Moskau, gerät unter Kritik. Diese Vorwürfe deuten darauf hin, dass viele Akteure in Kiew, London und Washington keine Normalisierung der amerikanisch-russischen Beziehungen wünschen. Sie wollen die Bemühungen des Weißen Hauses, den russisch-ukrainischen Konflikt im Interesse von „Trumps Amerika“ zu beenden, zumindest ausbremsen. Gábor Stier hat Informationen aus dem nächsten Umfeld von Donald Trump zusammengefasst.

Russlands Botschafter Netschajew: Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachhalten

Die Verantwortung für die faschistischen Verbrechen und die Dankbarkeit gegenüber der Sowjetunion dürfen nicht von der Politik überschattet werden. Durch politische Maßnahmen werden Symbole des Sieges an sowjetischen Kriegerdenkmälern verboten, russische Delegationen von Gedenkveranstaltungen ausgeschlossen und der Anteil der Roten Armee an der Befreiung Deutschlands ignoriert.