Schlagwort «Übersetzung von Éva Péli»

„Brief aus Budapest #8“: Ungarns Schicksalswahl | Von Gábor Stier

Ungarns Wahlkampf steuert auf ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen zu. Während Premierminister Viktor Orbán Stabilität verspricht, setzt Herausforderer Péter Magyar auf radikale Erneuerung. In diesem Ringen steht das Land im Fokus ausländischer Interventionen – zwischen nationaler Souveränität und dem massiven Druck der globalistischen Front. Ein geopolitischer Krimi, bei dem bis zum 12. April mit heftigen Überraschungen zu rechnen ist.

Bericht aus Sotschi: „Europa ist von Tollwut befallen”

Moskau ist der Ansicht, dass der Westen, insbesondere Europa, die globale Stabilität bedroht. Auf dem 22. Jahrestreffen des Waldai-Klubs in Sotschi wurde Europa von Analytikern und Politikern als „tollwütig, aggressiv und militant und daher gefährlich“ bezeichnet, während die USA neue Realitäten allmählich anerkennen. Gäste am zweiten Tag waren der russische Außenminister Sergej Lawrow und der Oberbürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin.

Botschafter a. D. György Varga: Mit falschen Argumenten gegen Budapest

Ein Gipfel in Budapest, um den Krieg in der Ukraine zu beenden? Polens Premierminister Donald Tusk lehnt das ab und verweist auf vergangene angebliche Völkerrechtsverstöße.
Der ungarische Botschafter a. D. György Varga, der 1994 das Budapester Memorandum diplomatisch begleitete, widerspricht dieser Darstellung. Seiner Ansicht nach liegen die wahren Ursachen des Konflikts in Entscheidungen, an denen Tusk und sein damaliger Außenminister persönlich beteiligt waren.

Der Friedensprozess in der Ukraine bewegt sich recht schnell

Der Friedensprozess in der Ukraine beschleunigt sich. Noch vor zwei Monaten waren die Positionen der Konfliktparteien festgefahren: Russland forderte den Rückzug der Ukraine aus den vier von ihnen annektierten Provinzen sowie ein Ende der westlichen Waffenlieferungen – beides unakzeptable Forderungen für Kiew und den Westen. Von Anatol Lieven

Blick aus Russland: Warum der Alaska-Gipfel für Putin und Trump ein Erfolg ist

Das Treffen zwischen Putin und Trump in Alaska ist einer der wichtigsten diplomatischen Siege in der Geschichte Russlands. Der wurde durch mehrere Jahre militärischer Opfer, politischer Beharrlichkeit und hartnäckiger Arbeit gesichert. Das erklärt der russische Politologe Timofej Bordatschow. Aus dem Russischen übersetzt von Éva Péli.